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Schule, Literatur und Theologie

„Der Geisterkarren“

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imageDas Bild von Salvador Dali ist Anlass für fantastische Erzählungen der Klasse 7c.

Dinge, die wirklich passiert sind, sollen verknüpft werden mit fantastischen Elementen.

(S. 26, Aufgabe 6 in: P.A.U.L.D. 7, Schöningh-Verlag 2014)

„Die tief stehende Abendsonne tauchte alles in ein warmes Licht. Langsam näherte sich das seltsame Gespann der am Horizont sichtbar werdenden Stadt. Kein Laut war zu hören, keine menschliche Stimme, auch nicht der Ruf eines Tieres. Aber noch eigenartiger war, dass weder das Pferd noch die Wagenräder Spuren im Sand hinterließen. Woher kam der Fremde? Und was wollte er in der Stadt …?

 

 

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4 Kommentare zu “„Der Geisterkarren“

  1. Die tief stehende Abendsonne tauchte alles in ein warmes Licht. Langsam näherte sich das seltsame Gespann der am Horizont sichtbar werdenden Stadt. Kein Laut war zu hören, keine menschlichen Stimmen, auch nicht der Ruf eines Tieres. Aber noch eigenartiger war das weder das Pferd noch der Karren Spuren im Sand hinterließen.
    Vor der Stadt jedoch wo die Steinspuren zuende gingen, hob die Kutsche ab und Flog in den Himmel….
    Jedoch zwei Tage darauf, flog der Geisterkarren in die Stadt, und die tollenden Kinder, die Bauern die auf dem Markt verhandelten und die Mütter die sich unterhielten erschrocken sich und versteckten sich. Es war so als hätte jemand die Stadt leergefegt. Selbst die Tiere die nach Nahrung gesucht hatten, waren nicht mehr zu sehen. Der Fremde den nie jemand zuvor gesehen hatte schien etwas zu suchen. Er schnappte manchmal Äpfel oder Möhren und aß sie, als ob er schon lange nichts mehr gegessen hätte. Er hob einen Schlüsselbund auf, den eine Frau vor Schreck fallen gelassen hatte. Es machte den Eindruck, als ob der Fremde den Schlüssel schon mal gesehen hatte und ging gerade aus auf ein Haus zu, dort klopfte er drei mal und als ihm keiner aufmachte, nahm er den Schlüssel und steckte den Schlüssel in das Schlüsselloch. Er machte die Tür auf und betrat das Haus. Und obwohl in niemand in der Stadt kannte, schien ihm das Haus vertraut. Er schaute die Bilder die an der Wand hingen an und als er anschließend eine Tür erreichte drückte er sie ohne zu zögern runter und betrat den Raum der hinter der Tür lag. Es war ein großes Schlafzimmer. Er musterte das Bett genauer bevor er sich zu einem Schrank umdrehte und einen Hebel drückte. Er ging eine Schmale Treppe runter. Diese Treppe führte nach draußen doch anstatt nach draußen zu gehen drehte sich der Fremde um und sah eine Frau mit zwei Kindern. Er sagte etwas zu der Frau, etwas in einer völlig fremden Sprache, doch die Frau schien zu verstehen, denn sie brach in Tränen aus und fiel dem Mann um den Hals. „Ich habe solange auf dich gewartet, doch ich habe niemals in der ganzen Zeit daran gezweifelt das du zurück kommst!“, schluchzte die Frau. Jetzt sagten auch die Kinder mit erfreuter Stimme :“ Papa, da bist du ja!“. Der Mann der alle in Angst und Schrecken versetzt hatte, fing an zu weinen und wurde in die Luft getragen, dort wurde auf Magischer weise so jung wie die Frau und hatte nun Farbenfrohe Klamotten an. Als er auf dem Boden ankam sagte er:“ der Fluch! Er wurde gebrochen!“.

  2. Als der Fremde in der Stadt ankam und durch die Straßen der Stadt gerast war, erschrak er die kleinen Kinder beim Malen auf der Straße so sehr, dass sie alle schreiend und kreischend zu ihren Müttern gerannt waren. Sie weinten und schreiten so laut, doch den Fremden auf dem Wagen interessierten die Kinder gar nicht. Er preschte einfach weiter mit seinem Wagen durch die Stadt. Am nächsten Morgen kamen alle Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde zum Rathaus der Stadt und beschwerten sich beim Bürgermeister. Doch selbst der Bürgermeister wusste nicht, wer dieser Fremde und geheimnisvolle Mensch war. Gerade in diesem Augenblick trat der Fremde zu der Versammlung bei und alle sprangen kreischend zur Seite. Jetzt standen sich der Fremde und der Bürgermeister gegenüber. Alles war still, bis plötzlich der Fremde sagte: ,,Was ist den los, alle haben Angst vor mir ..!“ , darauf antwortete der Bürgermeister:,, Wer sind Sie und was wollen Sie hier? meine Gemeinde hat schrecklich Angst um sich und ihre Familien.“,, Oh …, das wollte ich nicht! ich wollte keinem Angst machen! Ich bin von König Hans geschickt worden und soll eine Botschaft überreichen!“ meinte der Fremde. „König Hans? Botschaft?“ fragte der Bürgermeister. ,, Ja! Botschaft!“ ,,König Hans lädt sie alle herzlich zur Krönung des Prinzen ein!“ ,, Da Ihre Gemeinde ja so tolle Arbeit geleistet hat .“ Die ganze Gemeinde freute sich und die Bauern warfen vor Freude ihre Hüte in die Luft. Alle Leute tanzten, als plötzlich ein kleiner Junge, der ganz hinten in der Ecke stand fragte: „Wie sind Sie denn mit Ihrem Wagen und Ihrem Pferd hierher gekommen, denn man sah gar keine Spuren im Sand?“ „Das ist ein Geheimnis und Geheimnisse verrät man nicht“, antwortete der Fremde mit lachender Stimme.

  3. Die tief stehende Abendsonne tauchte alles in ein warmes Licht. Langsam näherte sich das seltsame gespannt der am Horizont sichtbaren Stadt. Kein Laut war zu hören, keine menschliche Stimme, auch nicht der Ruf eines Tieres. Aber noch eigenartiger war, dass weder das Pferd noch die Wagenräder Spuren im Sand hinterließen. Woher kam der Fremde auf seinem Karren? Und was wollte er in der Stadt?
    Er fuhr mit dem Geißtergespann durch die Tore der Stadt. Als er durch die Straßen fuhr blickte man ihm hinterher.

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