… W E Y E R …

Schule, Literatur, Theologie, …


Geschützt: Q2: GK Deutsch 6

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Advertisements


Hinterlasse einen Kommentar

Der Großinquisitor

Der Großinquisitor, mit dem Zusatz Eine Phantasie, ist das fünfte Kapitel des fünften Buches aus dem Roman Die Brüder Karamasow von Fjodor Dostojewski, das auch separat unter demselben Titel veröffentlicht wurde.

Iwan Karamasow erzählt seinem Bruder Aljoscha eine phantastische Geschichte. Jesus erscheint im Sevilla des 16. Jahrhunderts, wo gerade die Inquisition stattfindet. Das Volk erkennt Jesus und ebenso der greise Kardinal-Großinquisitor, der ihn im Kerker festsetzen lässt und ihm in einem langen Monolog versucht darzulegen, warum Jesus kein Recht mehr habe, durch ein erneutes Erscheinen das Wirken der Kirche zu stören.“

[Allgemeine Informationen zum Roman aus: wikipedia.de]

Online-Text: Projekt Gutenberg (das 5. Kapiel im 5. Buch)

Hörbuch: youtube.de (geringfügige Textänderungen) oder youtube.de (text wie im Projekt Gutenberg)


Hinterlasse einen Kommentar

Umstrittene Vaterunser-Bitte

Die sechste Bitte des Vaterunsers lautet in traditioneller Übersetzung: „Und führe uns nicht in Versuchung!“ In Sorge um ein möglicherweise falsches Gottesbild haben die französischen Katholiken (und bald auch die evangelischen Franzosen) diese Bitte jetzt umgetextet: „Lass uns nicht in Versuchung geraten!“ Aktuelle Äußerungen von Papst Franziskus haben diesem Vorgehen jetzt eine unerwartete Brisanz zugesprochen.

Der Beitrag in der Zeitschrift Christ in der Gegenwart beginnt seriöserweise mit der Diskussion um die Übersetzung des griechischen Originaltextes.

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung stellt unmissverständlich fest: „Das Vaterunser bleibt!“ und im Feuilleton der faz stellt man dem Papst kein besonders gutes Zeugnis aus: „Heilige Einfalt!“

Der Bochumer Professor für Exegese des Neuen Testaments Thomas Söding erklärt ebenso klar: „Das Vaterunser ist richtig übersetzt!“